Esslernschulen: Alles, was Sie wissen sollten







Wie NoTubes Esstherapien finanziert werden können







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Dr. Amandine Rubio ist pädiatrische Gastroenterologin am Universitätsklinikum Grenoble (Centre hospitalier universitaire de Grenoble). Das NoTube-Team hatte bereits 3-mal die Möglichkeit, mit der Spezialistin Dr. Amandine Rubio zusammenzuarbeiten. Durch unsere Zusammenarbeit konnten wir die Ausgangssituation des Kindes vor Therapiebeginn umfassend evaluieren. Wir kommunizierten dabei per Telefon oder in E-Mails und ab dem Therapiebeginn auch online über unsere NoTube-Plattform. So standen wir in direktem Kontakt miteinander und alle Beteiligten (die Eltern des Kindes, Dr. Rubio und unser Team) waren stets auf dem gleichen Informationsstand.

„Ich hatte die Ehre, am Tag der offenen Tür für Gesundheitsberufe in Mayenne im Mai 2013 teilzunehmen und von Frau Prof. Dr. med. Dunitz-Scheer zu einem Besuch in ihre Sprechstunde eingeladen zu werden.

notube eating schoolIch ging ohne a-priori-Erwartungen dorthin und wurde von diesem Treffen sehr positiv beeindruckt. Die Sondenernährung wird zwar schnell reduziert aber mit Bedacht, denn das Team überwacht das Verhalten und den Gesundheitszustand des Kindes aufmerksam, um die Entwöhnung durch eine pluridisziplinäre , mehrmals täglich stattfindende individuelle Behandlung (psychologsiche Beratung, Physiotherapie, Musiktherapie, usw.) sowie Sprechstunden vormittags und abends (auch an den Wochenenden) zu gewährleisten. Eine so intensive Betreuung scheint mir in einem anderen Kontext als bei einem Sondenentwöhnungscamp wie der Esslernschule nicht realisierbar.

Die Stimmung ist unheimlich gemütlich; die Dynamik ist sehr positiv und leistungsfördernd für die Kinder und ihre Familien.

Seit 2013 haben 3 Patienten aus Grenoble an der NoTube-Esslernschule teilnehmen können.

Diese Patienten waren trotz einer Behandlung ihrer Essstörungen und logopädischer sowie psychologischer Betreuung seit mehreren Jahren vollkommen von der Sonde abhängig und nahmen überhaupt nichts oral zu sich. Alle Entwöhnungsversuche endeten mit einem Misserfolg, mit Gewichtsabnahme und ohne positive Auswirkungen auf ihre Esssituation.

Die Teilnahme am Kurs war eine Revolution für diese Kinder und ihre Familien, sie haben endlich mit dem Essen angefangen!

Eines dieser Kinder (Esslernschule 2013) ist seit Ende des Kurses voll entwöhnt. Die beiden Anderen (Esslernschule 2014) bekommen noch in einer sehr geringen Menge Sondennahrung, die wir schrittweise reduzieren. Ihr Ernährungszustand ist sehr befriedigend.

Seit einem Monat wird die Nachsorge nach dem Kurs durch das Notube-Team in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten gewährleistet, was perfekt für die Kinder ist, die etwas mehr Zeit für die Sondenentwöhnung brauchen.

Ich werde mich ohne Zögern wieder an das Notube-Team wenden, sollte ich erneut auf Schwierigkeiten mit der Entwöhnung von langzeitigtig sondenabhängigen Patienten stoßen.“

Dr. Amandine Rubio

Praktizierende Ärztin an einer Universitätsklinik für Kinderheilkunde und pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung