7 Gründe, Ihr Kind von der Ernährungssonde zu befreien

8 Gründe, warum Eltern die Sondenernährung Ihrer Kinder fortsetzen

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Coronavirus & Sondenentwöhnung – Kinder beim Essen lernen unterstützen auch in COVID-19 Quarantänezeiten

Aktuell befinden wir uns Alle in einer Ausnahmesituation. Quarantäne will Schutz mehren, schafft aber zwingend auch eine erhöhte soziale Isolation.

Viele von uns kennen solche Berichte nur von (Ur-)großeltern oder Quarantäne Szenarien aus Filmen. Durch das Zuhause bleiben müssen sind alltägliche Routinen unterbrochen und das verwirrt und fordert neue Strategien heraus. Unsere Kinder spüren die Veränderung, geniessen es teilweise und sind aber genauso verunsichert. Darum gilt es, neue Strukturen zu schaffen, um eine zuversichtliche Ruhe herzustellen.

Um diese herausfordernde Zeit bestmöglich zu überstehen, möchten wir Ihnen psychologische Hilfe und Tipps für den Umgang mit den aktuellen Alltags Herausforderungen anbieten. Dazu gehört es auch, den Alltag so zu meistern, dass Ihr Kind weiterhin in seinen Essfertigkeiten unterstützt wird.

NoTube bietet seit mehr als 10 Jahren online Sondenentwöhnung und viele Esstherapien auch für Kinder ohne Sonden an.

Wir sind weiterhin für Sie täglich online und stehen auch für allgemeine Fragen kostenlos zur Verfügung.

Allgemeine Tipps

  • vorbeugende Hygiene Maßnahmen.
  • eine neue Tagesstruktur schaffen und realistische Ziele setzen für den Tag – Dies gibt Sicherheit und Orientierung!
  • Planen Sie den Tag möglichst genau – dies beugt Kontrollverlust und Hilflosigkeit vor!
  • Falls nötig, bitten Sie Freunde, Nachbarn für Sie einkaufen zu gehen, oder Medikamente zu besorgen. Auch Gesundheitsämter könnten eine Unterstützung anbieten.
  • Bleiben Sie mit Ihren Lieben in Kontakt – social distancing bedeutet nicht, keinen Kontakt mit anderen zu haben, sondern diesen anders zu erleben und handzuhaben (Videotelefonie, Telefongespräche, Emails und Briefe schreiben, Verwendung von sozialen Medien,…) – dies gibt Halt und man fühlt sich weniger alleine mit seinen Sorgen.
  • Sollten Sie die bekannten Symptome (Fieber >38Grad, Kurzatmigkeit, Husten, Beeinträchtigung der Atmung) verspüren, zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen. Je nach Wohngebiet gibt es unterschiedliche Helplines. In der Regel kann Ihr Arzt helfen und weitere Instruktionen geben. 
  • in der häuslichen Isolation hat man Zeit – nutzen Sie diese auch um körperlich und psychisch aktiv zu sein/bleiben. Körper und Geist sind eine Einheit. 
  • Die aktuelle COVID 19-Krise schafft Gefühle und Gedanken, die bisher nicht aufgetreten sind. Es ist wichtig, diese wahrzunehmen und zu akzeptieren, auch wenn es leichter gesagt als getan ist. Ihre Emotionen sind normale Reaktionen auf eine unnormale Situation:
    • Verzichten Sie daher auf Panikmacher (seien Sie kritisch und wenden Sie sich an vertrauenswürdige Quellen, z.B. Informationen über das Robert-Koch-Instituts (www.rki.de))
    • Konzentrieren Sie sich auf Positives und orientieren Sie sich an Werten, die Ihnen Halt geben (z.B. Familie, soziales Netz, Glaube), 
    • Versuchen Sie Ihr Grübeln zu reflektieren und zu begrenzen (z.B. kann es helfen produktiv zu sein, um aus dem Gedankenwirrwarr und -Teufelskreislauf heraus zu kommen), 
    • Anwendung von Entspannungsübungen und Meditation kann dazu beitragen geistig abzuschalten. Schaffen Sie Pausen. 
    • Die kollektive Krisensituation wird vorübergehen.

Tipps im Umgang mit Kindern

Jedes Kind geht mit Stress und Belastungen anders um. Dennoch reagieren und zeigen sie eventuell veränderte Verhaltensweisen. Sie können sich unwohl oder müde fühlen, unruhig, gereizt, aggressiv sein, ängstlich reagieren. Wach- und Schlafrhythmen können sich verändern. Manche Kinder “entwickeln” sich zurück und machen Dinge, die nicht zu ihrem Alter passen (Babysprache, Einnässen, Einkoten). Manche Kinder reagieren mit körperlichen Symptomen wie Übelkeit, Bauch- oder Kopfweh. Wir Erwachsene sind gefragt und müssen nun besonders sensibel sein und die Zeichen der Kinder entsprechend deuten.

  • Seienne Sie für Ihr Kind da, seien sie offen für seine/ihre Bedürfnisse und haben Sie eine klare Kommunikation – Kinder spüren es, wenn etwas verschwiegen wird. 
  • Falls ihr Kind zu Hause zu beschulen ist, ist es sicherlich eine zusätzliche Herausforderung und nicht einfach vor allem wenn man von zu Hause noch arbeiten muss. Schaffen Sie einen strukturierten Tagesablauf mit Pausen. Kinder brauchen Aufgaben. Doch Pausen und Rückzugsmöglichkeiten sind ebenso wichtig.Ein strukturierter Tagesablauf gibt Halt und schafft Sicherheit!
  • Körperliche Betätigung: Spaziergang um den Häuserblock oder durch den Wald. 
  • Gewaltfreie Kommunikation: sprechen Sie Ärger an noch bevor die Situation eskaliert. Es hat einen Grund warum sich ihr Kind wie verhält. Seien Sie einfühlsam, geduldig und nachsichtiger als sonst. Es ist eine Herausforderung für die gesamte Familie.
  • Im Bedarfsfall holen Sie sich Hilfe bei entsprechenden psychologischen Helplines. 

Informationen zur Förderung des Essverhaltens bei Kindern mit Sondendependenz

NoTube NetcoachingLaut europaweiten Angaben diverser Behörden werden wir noch für mehrere Wochen unsere bisher bekanntes alltägliches Leben hinter uns lassen müssen. Dadurch werden wir vor allem zu Hause sein und unsere alltäglichen Routinen verändern sich. Dies bedeutet auch dass wir, wenn wir uns neu strukturiert haben, mehr Zeit zur Verfügung haben, die wir zuvor nicht hatten. Die Kinder mussten bisher in die Krippe, Kindergarten, Schule, zu Therapien, etc. und Erwachsene zur Arbeit. Dies fällt nun aus und schafft neue Chancen.

  • Kann ihr Kind sicher schlucken (keine Aspiration), dann raten wir eine Sondenentwöhnung ehest möglich zu machen. Wir bieten online Sondenentwöhnung (Netcoaching) seit einem Jahrzehnt erfolgreich an. Unsere Erfolgsrate liegt bei 90%
  • Die Kosten werden in Einzelfallentscheidungen von den Krankenkassen übernommen.
  • Unserer langjährige Erfahrung zeigt, dass eine Sondenentwöhnung so bald als möglich gemacht werden sollte. Je jünger das Kind ist, desto einfacher ist es gewohnte Verhaltensroutinen zu durchbrechen. 
  • Herausfordernde und stressige Zeiten, sowie Änderungen in der Tagesstruktur und div. Ängste können einen Einfluss auf den Appetit haben.
  • Sondenernährung geht mit unerwünschten Nebenwirkungen einher
    • Entwicklung einer oralen Aversion inkl. Ablehnung jeglicher oraler Nahrungsaufnahme
    • häufiges Würgen und Erbrechen (jedes 2. Kind zeigt dieses Symptom)
    • Hautirritationen, Granulationsgewebe im Bereich der Sonde 
    • verminderte Lebensqualität von Kind und Familie
    • 30% der langzeit-sondierten Kinder gedeiht nicht adäquat 
  • Das Netcoaching verfügt über folgende Vorteile:
    • Förderung der kindlichen Entwicklung
    • Das online Coaching kann sofort starten, keine Wartezeit!
    • Das Kind verbleibt in seiner gewohnten Umgebung . Erneute Traumata durch Krankenhausaufenthalte werden vermieden. Dies führt zu einer effizienteren und effektiveren Therapie.
    • Keine Reise- und Aufenthaltskosten.
    • Die Betreuung durch NoTube wird bis zu 6 Monaten gewährleistet.
    • Die Familie erhält engmaschig und täglich Unterstützung durch NoTubes Experten, auch am Wochenenden und Feiertagen.

Wir haben unsere Helpline Zeiten erhöht und stehen für Fragen zur Verfügung. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Gesundheit!

NoTube Helpline: Deutsch sprechende Familien (+43 316 349950); English speaking families (+1 347 759 6060); French speaking families (+33 977 199132); help@notube.com