Die 7 entscheidenden Ängste vor dem Beginn einer Sondenentwöhnung








7 Gründe, Ihr Kind von der Ernährungssonde zu befreien








Die Auswahl eines Sondenentwöhnungsprogramms




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Hallo. Mein Name ist Krista und ich bin die Mutter eines wunderbaren kleinen Jungen namens Eli. Eli wurde in der 24. Schwangerschaftswoche geboren und fast sein gesamtes erstes Lebensjahr lang sondenernährt. Die Ärzte hier in den USA konnten uns nicht erklären, warum Eli nicht essen wollte oder warum er mehrmals täglich im Schwall erbrach.

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Eli erhielt Esstherapie, aber er machte keine Fortschritte bezüglich seiner Lust oder Fähigkeiten, zu essen. Als er beinahe ein Jahr alt war, stellte ich fest, dass er auch sensorische Defizite hatte. Manchmal reichte es schon, das Essen zu berühren um bei ihm Würgen oder Erbrechen auszulösen. Sogar bei trockenen Nudeln. Als ich begann mich über Sondenentwöhnung zu informieren, entdeckte ich Forschungsarbeiten, die zeigten, dass Sondenabhängigkeit mit Entwicklungsverzögerungen und sensorischen Defiziten einhergeht (Kamen, 1990; Rommel, De Meyer, Feenstra, & Veereman-Wauters, 2003). Die Studien zeigten auch, dass viele Kinder nach der Entwöhnung in ihrer Entwicklung schnell aufholen. Das sahen wir auch bei Eli.

Aus einer entwicklungsorientierten Perspektive ist Essen ein integraler Bestandteil der sensorischen und motorischen Entwicklung. Außerdem ist es ein soziales Geschehen. Mehrmals am Tag setzen sich Kinder hin, um zu essen. Sie lernen, mit kleinen und größeren Stückchen umzugehen und diese in ihren Mund zu befördern. Das hilft ihnen in ihrer grob- und feinmotorischen Entwicklung. Sie berühren Nahrungsmittel unterschiedlicher Konsistenzen mit ihren Händen, ihrem Mund und oft landen sie auch in ihrem Gesicht oder auf anderen Körperteilen! Kinder treten während der Mahlzeiten auch mit den Bezugspersonen in Beziehung, lernen Bezeichnungen der Nahrungsmittel, spielen oder kommunizieren.

Sondenernährte Kinder, die nicht oral essen, versäumen diese Möglichkeiten die in der Esssituation entstehen, was zu Verzögerungen ihrer motorischen, sozio-emotionalen und sprachlichen Entwicklung führen kann.

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Manche Kinder, wie unser Sohn, sind durch die Sondenernährung überfüttert. Dies kann dazu führen, dass die Bewegung schwieriger wird. Druck auf den Magen durch Rollen, längerem Sitzen oder Krabbeln kann zu Erbrechen führen. Also vermeiden diese Kinder die Bewegung, was zur motorischen Entwicklungsverzögerung führen kann. Sondieren ist auch für die Eltern sehr stressig – Stress kann einen Einfluss auf die Eltern-Kind-Interaktion haben. Außerdem muss ich zugeben, dass es sehr schwierig ist, sich mit seinem Kind zu beschäftigen wenn die Sondenernährung läuft, man Rückstände kontrollieren, Mengen berechnen, die Pumpe einstellen muss oder man versucht eine Spritze zu applizieren und dabei hofft, dass sie nicht explodiert. Alles rund um die Sondenernährung kann die kindliche Entwicklung potentiell negativ beeinträchtigen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin sehr froh, dass Eli während der Zeit wo es notwendig war über eine Sonde ernährt werden konnte. Es rettete definitiv sein Leben als er noch nicht selbst essen konnte. Aber als Eli ein Jahr alt war, waren seine zu Grunde liegenden medizinischen Probleme gelöst und wir wussten, es war an der Zeit die Sonde loszuwerden; wir wussten nur einfach nicht wie. Wir suchten Hilfe bei NoTube und begannen Eli mittels dem Netcoaching Programm von der Sonde zu entwöhnen. NoTube war das einzige Programm, das wir fanden, das uns eine medizinisch supervidierte Sondenentwöhnung im häuslichen Umfeld ermöglichte. Nachdem wir die Entwöhnung begonnen hatten, bemerkten wir rasch Veränderungen in Elis Entwicklung. Eli begann, seinen Mund öfter zu öffnen und zu lächeln, nahm Dinge in den Mund (auch Nahrungsmittel!) und bewegte sich mehr.


Sondenentwöhnung beeinflusst die EntwicklungNur wenige Wochen nach der Entwöhnung begann Eli zu krabbeln und sich an den Möbelstücken entlang zu hanteln. Er war weniger sensibel bei der Berührung von Nahrungsmitteln und genoss sogar das Malen mit Fingerfarben (ein großer Trigger für Erbrechen vor der Entwöhnung). Die Bewegung die bei ihm früher Übelkeit auslöste liebte er nun. Er lachte begeistert wenn er in die Luft geworfen wurde. Hätte man das während der Zeit der Sondenernährung getan wäre man definitiv in einer Milchdusche gestanden. So viele Sorgen mit denen wir während der Sondenentwöhnung kämpften waren nun Vergangenheit. Wir wurden nicht nur die Sonde los – wir konnten wieder die Führung über die Entwicklung unseres Kindes übernehmen.

Er war bereit, all diese Dinge zu tun; wir mussten ihm nur die Möglichkeit geben, sich gut genug zu fühlen um sie zu tun! Sondenfrei zu sein nahm uns auch ein großes Gewicht von unseren Schultern. Wir fühlten uns gut dabei, Elis Eltern zu sein und dies zu genießen. Unsere Interaktion mit Eli war anders, sie war positiv. Wir waren nicht länger seine Pfleger. Wir mussten keine Mengen mehr mitschreiben, ihn wiegen oder ihm beim Erbrechen helfen. Wir hatten nun die Möglichkeit, unser Kind zu genießen und mit ihm zu spielen. Wir wurden endlich Elis Eltern als die Sonde unser Leben verließ.

Wir müssen dem NoTube Team dafür danken. Sie sind wahrhaftig die Entwöhnungs-Experten.

Quellen:

Kamen, R. S. (1990). Impaired Development of Oral-Motor Functions Required for Normal Oral Feeding as a Consequence of Tube Feeding during Infancy Impaired Development of Oral-Motor Functions Required for Normal Oral Feeding as a Consequence of Tube Feeding during Infancy.

Rommel, N., De Meyer, A. M., Feenstra, L., & Veereman-Wauters, G. (2003). The complexity of feeding problems in 700 infants and young children presenting to a tertiary care institution. Journal of pediatric gastroenterology and nutrition, 37(1), 75-84.